Architektur

Unsere Formel für Architektur – Es gibt kein richtig oder falsch.

Dabei ist es nicht so, dass es uns an Möglichkeiten der Formulierung einer solchen Formel mangelte, gleichsam als Rezeptur eines teutonischen Zaubertranks für Leitarchitektur. Ein für allemal ließen sich sämtliche Bauaufgaben per Knopfdruck mühelos, effizient, schnell, fehlerfrei und auch noch ästhetisch meistern und alle werden glücklich.

In Zeiten von künstlicher Intelligenz scheint dies kein hohles Versprechen zu sein. Auch wenn der Mensch – nun vollends als biologisches Mängelwesen bloßgestellt – zu Fehlern neigt, macht ihm in Sachen geistiger Schöpfungskraft ein auf Kreativität designter Algorithmus noch lange nichts vor – dieser verraucht ganz einfach. Und selbst wenn – das Ergebnis würde bestenfalls für ein paar dürre Konventionen taugen. Architektonische Raumerfahrung ist und bleibt uns Menschen vorbehalten – ein Glück.

Man könnte auch ganz einfach Frank Zappa beipflichten:
Über Musik zu reden ist, wie über Architektur zu tanzen, gab er einmal einem Musikjournalisten herrlich verdreht zu Protokoll, und trifft nebenbei den Architekten voll auf den Solar Plexus. Wir nehmens uns zu Herzen, hören mit dem Schreiben auf und lassen gebaute Bilder sprechen.


BlauHaus

 

Ein kleines, eingeschossiges Haus von 1935 mit erhaltenswerter Substanz wird um ein zusätzliches Geschoss aufgestockt und umfassend modernisiert. Für die Anordnung einer Treppe wurde der Grundriss neu geordnet.

Stilprägende Elemente wie Fassadenklinker, Kastenfenster und Dielenböden wurden erhalten und fügen sich mit den Neuerungen zu einem harmonischen Ganzen.

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St. Hedwigs-Kathedrale

 

Realisierungswettbewerb zur Neugestaltung | Berlin 2014

Hohenzollern Architekten mit droste zu senden architektur

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HOOP

Landhausvilla in Berlin-Schlachtensee

 

Die Landhausvilla von 1921 blieb trotz notdürftig reparierter Kriegsschäden und wenig Zuwendung etliche Jahrzehnte standhaft, bis eine Familie das Haus für sich entdeckte.

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MiKita

Kindertagesstätte St. Michael | 2016

 

Zwei zusammengeschlossene Kirchgemeinden im Süd-Westen Berlins schauen auf ihre Kinder und damit in die Zukunft ihrer Standorte.


TerraNova

 

Terra Nova ist der Name des neuen Edelkratzputzes, der diese Villa terracottafarben bekleidet. Ohne aufdringlich zu sein, besticht das Haus durch handwerkliche Kunst bis ins letzte Detail.

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Audi terminal

 

Das Marketing der Audi AG Ingolstadt schreibt Architektur ganz groß. Der Kunde betritt im „Terminal“ eine zukunftsweisende, dynamische Premiumwelt, die all seine Sinne anspricht und keinen Wunsch offen lässt. Nicht umsonst gibt’s viele Architekten, die einen Audi fahren.

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SeaSide

 

Auch in den Ferien mag man auf gelungene Architektur nicht verzichten. Das Gelingen des Urlaubs hängt nicht nur von den Menschen ab, die ihn miteinander verbringen, sondern auch von der schönen Umgebung, dem Kunstgenuss, den richtigen Büchern und Spielen – und eben einer angemessenen Architektur.

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39 Linden

 

Das war hip: ehemaligen Plattenbauten neues Leben einzuhauchen und damit das aufkeimende Szenenleben der neuen / Alten Mitte neu zu definieren. Heute gehören Boardinghäuser neben Hotelketten und der hochpreisigen Hotellerie zum festen Bestandteil der hippen Zitty.

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P’eleven

 

„Beim Rückwärtsgehen ist Stehenbleiben Fortschritt“, (Zitat Werner Misch) – für dieses Projekt mussten wir zusammen mit den Bauherren ganz zurückgehen. Man könnte auch sagen: „Gehe zurück auf Los…“ – heute steht das Haus ganz fest verankert auf alten Wurzeln.

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Cantianhaus

 

Das Cantianhaus in Berlin ist ein Beispiel, was herauskommt, wenn Architekten sich selbst ermächtigen und in die Rolle des Bauherrn schlüpfen…

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Vorstadt Perlen

 

… oder warauf wir im Umgang mit dem baulichen Bestand mehr achten sollten, auch wenn nicht jedem alten Gemäuer das häufig als lästig empfundene Siegel „Denkmalschutz“ anhaftet. Für vorausgegangene Generationen scheint es offensichtlich selbstverständlicher gewesen zu sein, baukulturelle Werte von Dauer zu schaffen.

Wir hingegen scheinen nicht einmal die ungeheurliche Diskrepanz zwischen diesen und dem kläglichen Rest unserer architektonischen Ansprüche zu ermessen, wenn wir den Derivaten einer vom bildungsfernen Gestaltungswillen motivierten und von Gewinnmaximierung gesteuerten Bauindustrie massenhaft den Vorzug geben.

Vielmehr lohnt es, den großzügigen Umgang mit gestalterischen Ressourcen, das Gespür für Materialgerechtigkeit, die Liebe zu handwerklichen Detailausführungen und den Willen Bleibendes zu schaffen, zum Maßstab für lebenswertes Bauen zu nehmen.

Und nicht vergessen, dass Menschen für Menschen bauen.